German Hymn K-N

Leuchtend strahlt des Vaters Gnade


Leuchtend strahlt des Vaters Gnade aus dem obern Heimatland,
doch uns hat er anvertrauet Rettungslichter längs dem Strand.


Refr.:
Lasst die Küstenfeuer brennen, lass sie leuchten weit hinaus,
denn sie zeigen manchen Schiffer sicherlich den Weg nach Haus.


Unser Weg war fern vom Lichte, unser Herz in Schuld und Qual,
doch aus Jesu Angesichte leuchtete der Liebe Strahl.


Dunkel ist die Nacht der Sünde, schaurig klingt der Wogen Lied,
manches Auge sucht voll Sehnsucht, ob’s am Strande Lichter sieht.


Jesus hat uns ausgesendet, wie der Vater ihn gesandt.
Dass die Liebe Gottes strahle, da wo man ihn nicht gekannt.


Lass dein Licht doch nicht verlöschen, sonst vielleicht zu dieser Stund,
weil es nicht den Hafen findet, sinkt ein Schifflein auf den Grund.

 

 


Liebe, die mich suchte


So liebevoll sucht er mich, in Sünden krank ich ward.
Auf seiner Schulter trug er mich heim zu seiner Herd.
Ein Sünder Buße hat getan,
der Engel Freudenlied hob an.


Ref
Liebe, die mich suchte, Blut, das mich erkaufte.
Wunderbare Gnade bracht mich heim.
Wunderbare Gnade bracht mich heim.


Ich lag mit vielen Wunden, er salbt mit Öl und Wein.
Er redet mir zu Herzen: Ich fand dich, du bist mein!
Nie hört ich schönrer Worte Klang,
mein weinend Herz vor Freude sang.


Er zeigt die Nägelmale, vergoss für mich sein Blut.
Die spottend Dornenkrone war auf sein Haupt gelegt.
Ich frag mich, was er an mir fand,
zu leiden meine Qual und Schand.


Ich steh vor seinem Throne, in seiner Gegenwart.
Mein Herz erfüllt mit Wonne, weil er sich offenbart.
Zu kurz scheint selbst die Ewigkeit,
zu preisen seine Herrlichkeit.

 


Liebe, komm herab zur Erde!


1. Liebe, komm herab zur Erde!
Die du nicht von dieser Welt,
mach, daß sie die deine werde,
schlage bei uns auf dein Zelt!
Liebe, komm, du heißt Erbarmen,
keine Schranke schränkt dich ein,
darum lass auch bei uns Armen
heute dein Erbarmen sein.


2. Noch ist unser Herz gefangen,
Angst und Trauer hält es fest;
aber es war dein Verlangen,
das uns Ruhe finden lässt.
Liebe, komm, komm und befreie
eilends uns aus aller Not,
schenk das Leben uns, das neue,
schenk das Leben ohne Tod!


3. Komm, o Gott, uns zur Erlösung,
schaffe unser Leben neu!
Komm und mache uns zur Wohnung
deines Geists in deiner Treu!
Herr, wir wollen für dich leben,
dienen dir bei Tag und Nacht,
loben dich auf allen Wegen.
Preis sei deiner Liebesmacht!


4. Dann vollende deine Werke,
lass uns rein und heilig sein!
Gib uns durch den Geist die Stärke
dir zu dienen, dir allein!
Denn du gibst uns ja das Beste,
jeder von uns ist dein Kind.
Du lädst uns zu deinem Feste,
dass wir ewig bei dir sind.

 


Machen Wolken dir den Himmel trübe


1. Machen Wolken dir den Himmel trübe, –
sage es Jesu! Sage es Jesu!
Und verdunkelt Gottes süße Liebe –
sage es Jesu allein!


Chor:
Sage es Jesu! Sage es Jesu.
Er ist dein Bruder, dein Freund,
was es sein mag, das dein Herze kränket,
sage es Jesu allein.


2. Will der Feind mit Macht dein Herz besiegen –
sage es Jesu! Sage es Jesu!
Bist du kraftlos, mit der Sund’ zu kriegen –
sage es Jesu allein.


3. Will der Sorgen Mantel dich bedecken –
sage es Jesu! Sage es Jesu!
Angst und Müh’ woll’n dich zur Erde strecken –
sage es Jesu allein!


4. Sind es Trübsal oder sind es Freuden –
sage es Jesu! Sage es Jesu!
Soll dich nichts von Gottes Liebe scheiden –
sage es Jesu allein.